Ligninsulfonate Informationen

  • Deutsch

Ligninsulfonate Informationen

Informationen

LIGNINSULFONATE

Ligninsulfonate – Vielseitige Einsatzmöglichkeiten in der Industrie

Ligninsulfonate sind natürliche Polymere, die als Nebenprodukte der Zellstoffindustrie entstehen. Sie finden in zahlreichen Industriezweigen Anwendung, darunter die Chemie-, Bau-, Landwirtschafts- und Futtermittelindustrie.

Dank ihrer dispergierenden, bindenden und wasserreduzierenden Eigenschaften werden Ligninsulfonate unter anderem als Fließmittel in Beton, als Staubbindemittel, in der Lederherstellung sowie als Zusatzstoff in Tierfutter und Düngemitteln eingesetzt.

Otto Dille bietet hochwertige Ligninsulfonate für verschiedenste Anwendungen und unterstützt Kunden mit fachlicher Expertise bei der Auswahl der passenden Produkte.

WAS SIND LIGNINSULFONATE?

Seit mehr als 2000 Jahren gibt es Papier. Und in all dieser Zeit hat sich am Grundprinzip seiner Herstellung nicht viel geändert. Nach wie vor werden pflanzliche Fasern mit Wasser vermengt, gemahlen, gereinigt, eingedickt, wieder aufgeschwemmt und mit einem Sieb geschöpft. Der entstandene Faserbrei wird anschließend verdichtet und getrocknet.

Als Erfinder des Papiers gelten die Chinesen. Sie benutzten die Bastfasern des Maulbeerbaums, Chinagras, Baumwolle und sogar altes Gewebe als Fasermaterial. Erst um 600 n. Chr. wurde die Kunst des Papiermachens auch andernorts bekannt – zunächst in Japan, dann in Arabien und schließlich in Europa. Gegen 1120 lassen sich in der Umgebung von Genua die ersten italienischen Papiermühlen nachweisen. Italiener erfanden auch mit dem Wasserzeichen das erste Markenzeichen des Papiers. Der Ratsherr Ulman Stromer gründete 1390 bei Nürnberg die erste Papiermühle auf deutschem Boden.

Zunächst waren Kirchenverwaltungen, Staatskanzleien und Kaufleute die größten Papierverbraucher. Erst nach der Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg Mitte des 15. Jahrhunderts nahm der Papierverbrauch rasch zu. Bereits ab 1680 wurden die Stampfhämmer zum Aufschließen des Fasermaterials in Holland durch eine Maschine ersetzt, in der die Faserstoffe mithilfe einer rotierenden Walze gemahlen wurden. Dieses als „Holländer“ bezeichnete Mahlaggregat war bis zum Zweiten Weltkrieg eine der wichtigsten Anlagen zur Faserstoffaufbereitung.

Mit der Erfindung des mechanisch bewegten Siebes durch Louis Robert im Jahr 1799 war das Grundprinzip heutiger Papiermaschinen geboren. Für eine industrielle Papierherstellung fehlten jedoch noch Faserstoffe in ausreichender Menge. Der entscheidende Durchbruch kam mit dem von Friedrich Gottlob Keller entwickelten Verfahren zur Erzeugung von Holzschliff sowie der Erfindung der Herstellung von Zellstoff aus Holz nach 1860. Damit war die Voraussetzung für die industrielle Papierherstellung geschaffen.

Zur Herstellung von Papier, Karton und Pappe benötigt man Faserstoffe, Hilfsstoffe und Wasser. Altpapier ist heute mengenmäßig die wichtigste Faserstoffquelle, gefolgt von Zellstoff und Holzschliff. Durch die verwendeten Faserstoffe und die verschiedenen Hilfsmittel werden die gewünschten Papiereigenschaften geschaffen.

Holz als Rohmaterial für die Zellstoffindustrie besteht hauptsächlich aus Zellulose, Hemizellulose und Lignin. Die chemische Struktur der Zellulose und der Hemizellulose ist weitgehend bekannt, ebenso gibt es heute ein umfassendes Wissen über Lignin. Gesicherte Erkenntnisse bezeichnen Lignin als ein Polymer aus Phenylpropaneinheiten. Im Holz bilden diese Einheiten dreidimensionale Netzwerkstrukturen, die chemisch an Kohlenhydrate gebunden sind.

Einzelheiten der Bindungen der Phenylpropaneinheiten sowie die Strukturen bestimmter Fraktionen des Lignins sind bekannt. Bezüglich der Gesamtstruktur des Ligninmoleküls gibt es jedoch keine einheitliche Lehrmeinung. Im Laufe der Zeit wurden zahlreiche Modelle vorgeschlagen. Insbesondere die Forschungsergebnisse der letzten dreißig Jahre haben zu einer grundlegenden Erweiterung unseres Verständnisses der Grundstruktur des Ligninmoleküls beigetragen. Zu dieser Problematik schreibt K. Freudenberg in seinem Buch: „Fachleute sagen, dass weder das Fichtenlignin noch ein anderes durch eine einzige Formel, sei sie auch noch so groß, beschrieben werden kann.“*

Es ist wichtig, stets im Gedächtnis zu behalten, dass der Begriff „Lignin“ sich auf eine Vielzahl von Substanzen bezieht, die eine ähnliche chemische Zusammensetzung aufweisen, jedoch Unterschiede in ihren Strukturen zeigen.

Da Lignin in seinem natürlichen Zustand in neutralen Flüssigkeiten und organischen Lösungsmitteln unlöslich ist, wird die Trennung von Zellulose, Lignin und anderen Verbindungen üblicherweise dadurch bewirkt, dass das Holz mit einer heißen Kalzium-, Ammonium-, Natrium- oder Magnesiumbisulfitlösung behandelt wird. Während dieses Aufschlussprozesses wird das Lignin sulfoniert.

Gleichzeitig werden einige Bindungen der Ligninnetzwerkstruktur hydrolysiert, die sich zusammen mit anderen löslichen Komponenten, wie zum Beispiel Hemizellulosen, auflösen.

Die löslichen Ligninsulfonate besitzen, wie viele Polymere, ein breites Spektrum unterschiedlicher Molekulargewichte. Die Sulfitablauge besteht hauptsächlich aus Ligninsulfonaten sowie Hexosen und Pentosen, die größtenteils aus Kohlenhydraten stammen. Die Hexosen werden durch Fermentation der Sulfitablauge zu Alkohol umgewandelt, während das gelöste Lignin dabei praktisch unverändert bleibt. Die Pentosen hingegen werden durch chemische Behandlung zerstört.

Dies ist für die weitere Verwendung der Ligninsulfonate von Bedeutung, da ein möglichst niedriger Zuckergehalt erforderlich ist.

In den letzten Jahren hat der Verbrauch von Ligninsulfonaten als Dispersionsmittel für wässrige Dispersionen stark zugenommen. Die chemische Struktur der Ligninsulfonate, das Verhältnis von hydrophoben zu hydrophilen Gruppen und die Verteilung der Molekulargewichte bestimmen wesentlich ihre Dispersionskraft.

Durch Gelfiltration lassen sich die Ligninsulfonate entsprechend ihrer Molekulargewichte fraktionieren. Voraussetzung dafür ist die unterschiedliche Größe der Poren der Gelpartikel in der Säule. Moleküle, die größer als die größten Poren sind, durchlaufen die Säule ungehindert und bilden den sogenannten Ausschluss. Moleküle, die kleiner als die kleinsten Poren sind, passieren die Säule ebenfalls unfraktioniert. Moleküle, deren Größen den Porengrößen entsprechen, werden gemäß ihrem Molekulargewicht fraktioniert.

Ligninsulfonate zeigen eine charakteristische UV-Absorption mit einem Maximum bei 280 nm. Die Absorption verschiedener Fraktionen steht in direktem Verhältnis zur Konzentration der Ligninsulfonate in der Lösung.

Untersuchungen zur Dispersionseffizienz verschiedener Fraktionen zeigen, dass die Dispersionskraft weniger von der Anzahl der Methoxylgruppen oder dem Grad der Sulfonierung abhängt, sondern vielmehr in positiver Korrelation zu den durchschnittlichen Molekulargewichten steht.

Für die Zelluloseerzeugung werden verschiedene Holzarten als Rohstoff verwendet. Nach der Herausfilterung der Faserstoffe durch unterschiedliche chemische Aufschlussverfahren wird Ligninsulfonat gewonnen.

In der chemischen Terminologie werden Ligninsulfonate auch als Ligninsulfonsäuren bezeichnet.

(* K. Freudenberg & A. C. Neish: „Constitution and Biosynthesis of Lignin“ Springer-Verlag 1968)

Benötigen Sie Unterstützung bei Chemiedienstleistungen?

Wie wirken Ligninsulfonate?

Als Dispersionsmittel

Der Mechanismus der Dispersionsbildung oder Entflockung ist komplex und Gegenstand umfangreicher Studien. Vereinfacht gesagt hängen die Dispersionseigenschaften mit den oberflächenaktiven Eigenschaften der zu verarbeitenden Stoffe zusammen.

Ligninsulfonate werden besonders genutzt, wenn Partikel in Wasser dispergiert werden sollen. Durch Adsorption an der Partikeloberfläche reduzieren sie die Grenzflächenspannung und stabilisieren die Suspension.

Wenn Partikel in einer Flüssigkeit suspendiert werden, entsteht eine elektrische Doppelschicht, die durch folgende Kräfte beeinflusst wird:

  • Schwerkraft
  • London-van-der-Waals-Anziehungskräfte, die wirken, wenn sich Partikel nahekommen
  • Repulsive Kräfte, verursacht durch die elektrische Doppelschicht
  • Brownsche Bewegung, die kleine Partikel in Schwebe hält

Ligninsulfonate wirken als Entflockungsmittel, indem sie die Partikelstabilität durch elektrische Repulsion erhöhen und so das Absetzen verhindern.

Als Bindemittel

Eine wesentliche Eigenschaft der Ligninsulfonate ist ihre Fähigkeit, Partikel zu binden. Die genaue Natur dieser Bindung – physikalisch oder chemisch – ist noch nicht vollständig geklärt, doch sie beruht auf intermolekularen Kräften.

Die Bindungsstärke wird beeinflusst durch:

  • Molekülgröße des Bindemittels
  • Polare Gruppen, die die Adhäsion verstärken
  • Seitenketten des Bindemittels, die die Bindung stabilisieren

Dank dieser Eigenschaften eignen sich Ligninsulfonate für zahlreiche Anwendungen, bei denen eine starke Haftung erforderlich ist.

Als Trennmittel

Ligninsulfonate sind effektive Trennmittel, die Metallionen binden und stabile, lösliche Komplexe (Chelate) bilden.

Für besonders effiziente Trennverfahren wird die Kombination von Ligninsulfonaten mit EDTA (Ethylen-Diamin-Tetraessigsäure) empfohlen. Diese Kombination bietet eine wirtschaftliche Lösung mit hoher Effizienz und exzellenten Dispersionseigenschaften.

WO SETZT MAN LIGNINSULFONATE EIN?

AKKUMULATOREN
Desulfonierte, fraktionierte Spezial-Ligninsulfonate finden seit längerer Zeit Anwendung als Spreizmittel in Negativpasten für Bleiakkumulatoren. Sie sorgen dort für eine kontrollierte Struktur der Bleisulfatablagerungen während der Entladung, wodurch eine bedeutende Erhöhung der Kaltstartkapazität bei hoher Entladungsleistung erreicht wird.

Außerdem ist festgestellt worden, dass durch die Verwendung dieser modifizierten Ligninsulfonate auch die Polarisation der Negativplatten reduziert, die Lebensdauer erhöht und die Entladekapazität gesteigert werden.

ALTPAPIER
Die Wellpappenindustrie – stets bemüht, einer umweltbewussten Produktion näherzukommen – verbraucht heute bereits mehr als die Hälfte des anfallenden Altpapieraufkommens. Allerdings erfordert die Papier- und Kartonherstellung weiterhin einen hohen Wasserbedarf, der aus wirtschaftlichen und umwelttechnischen Gründen so gering wie möglich gehalten werden sollte.

Nach langjährigen Tests sind wir in der Lage, unsere Produkte als Ersatz für Stärke (z. B. Kartoffelstärke) einzusetzen. Die Vernetzungseigenschaften unserer Ligninsulfonate im letzten Stadium der Trocknung sind so eingestellt, dass diese gleichmäßig ablaufen und ein eventuell entstehender Bruch ohne Schwierigkeiten in den Produktionsablauf wieder eingeführt werden kann.

Beste Eigenschaften erreicht man durch das Mischen unserer Ligninsulfonate mit Stärke in einem Verhältnis von 75 zu 25 (Trockenstoff zu Trockenstoff); hierbei entsteht ein besonderer synergetischer Effekt, der einen erhöhten CMT-60-Wert ergibt. Zu beachten ist, dass sich die Durchlässigkeit der herzustellenden Papier- und Kartonarten nicht verändert.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Mischung unserer Ligninsulfonate mit Stärke die Beschichtungsdichte erhöht und gleichzeitig die Wassermenge beim Wiederaufschwemmen im Produktionsablauf reduziert. Somit werden die Produktionskosten doppelt positiv beeinflusst.

BOHRHILFSMITTEL

Ohne hochmodifizierte Ferrochromligninsulfonate ist kostengünstiges Bohren kaum noch vorstellbar. Unsere Ligninsulfonate werden als äußerst effektive Dispersionsmittel bei nahezu allen Tonarten eingesetzt. Ihre hohe Beständigkeit gegenüber extremen pH-Werten, Temperaturen und Drücken ermöglicht einen universellen Einsatz.

Unsere Ligninsulfonate agieren als schützendes Gel und verteilen gleichzeitig im Bohrschlamm alle Bestandteile gleichmäßig, wodurch eine hohe Stabilität erreicht wird.

Unabhängig von Salzlösungen jeder Art kann unser Ligninsulfonat in jeder Bohrschlammqualität, sei es See- oder Süßwasser, eingesetzt werden und widersteht Zement und Chloriden.

Wegen der hohen Temperaturempfindlichkeit kann unser Ligninsulfonat organische Filteragenten ersetzen, die meistens weniger beständig gegen hohe Temperaturen sind.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass unsere Ligninsulfonate die rheologischen Eigenschaften des Bohrschlamms nicht verändern, jedoch die negativen Einflüsse von hohen Temperaturen und Drücken teilweise ausgleichen. Weitere technische Informationen über dieses sehr komplexe Thema sind auf Anfrage erhältlich.

EMULSIONEN
Verschiedene unserer Ligninsulfonate finden als hochwirksame und stabilisierende Produkte bei Öl-Wasser-Emulsionen Verwendung. Unabhängig vom pH-Wert, der Temperatur sowie dem Öl-Wasser-Verhältnis bleiben diese Emulsionen über lange Zeit stabil. Die Fähigkeit, verschiedenartige Fette zu binden, ermöglicht den Einsatz in Asphalt-Emulsionen sowie in umwelttechnischen Applikationen.

ERZFLOTATION
Unsere Produkte zeichnen sich in diesem Einsatzgebiet durch gute Dispersionseigenschaften aus und beeinflussen das Schicht- und Rotationsverfahren positiv.

Im Schichtverfahren wird nicht nur eine optimale Verteilung erreicht, sondern auch ein Verklumpen und Verkleben verhindert. Im Rotationsverfahren erreicht man eine gleichmäßige Verteilung und somit einen…

… höheren Grad der Separation, wodurch sich die Konzentration erheblich erhöht.
Zusätzlich werden insgesamt die Filtereigenschaften verbessert, wodurch der Feuchtigkeitsanteil in Blei-Zink-Verbindungen minimiert wird. Auch werden durch unsere Ligninsulfonate die negativen Eigenschaften von Kalzium, Barium, Talk, Graphit und ähnlichen Stoffen im Flotationsprozess reduziert; sie reagieren ähnlich wie Quebracho.

FARBSTOFFE/PIGMENTE
Bei der Herstellung und Weiterverarbeitung organischer Textilfaserstoffe spielen Hilfschemikalien für die verschiedensten Funktionen eine wichtige Rolle. Unsere speziell entwickelten Ligninsulfonate haben günstige Auswirkungen auf viele der auftretenden Probleme und wirken positiv als Dispersions-, Nivellierungs- und Antibackmittel.

Weiterhin unterstützen unsere Produkte aktiv den Mahlprozess, wobei die chemischen Reaktionszeiten entweder verlangsamt oder beschleunigt werden können.

Bei der Auswahl des richtigen Ligninsulfonats spielen der Farbstoff und die Art der Produktion eine so große Rolle, dass eine Anwendung ohne technische Assistenz, um zu einem optimalen Ergebnis zu kommen, kaum möglich ist.

Die von uns für diesen Einsatz vorgesehenen Ligninsulfonate zeichnen sich durch gute Durchfärbungseigenschaften, extrem hohe Dispersionskraft und gute Hitzebeständigkeit aus.

FEUERFESTE BAUSTOFFE
Ligninsulfonate werden seit vielen Jahren als Dispersionsmittel in der Produktion von Ziegeln, Kacheln, Töpfen und ähnlichen feuerfesten Produkten verwendet. Durch Zusatz unserer Erzeugnisse wird eine höhere Plastizität der Rohmasse, eine niedrigere Schrumpfung während des Brennvorgangs und somit weniger Bruch nach dem Brennen erreicht.

Eine der wichtigsten Eigenschaften unserer Ligninsulfonate ist die hohe Dispersionsfähigkeit, wodurch eine erhebliche Reduzierung des Wasseranteils möglich wird, ohne die Viskosität zu verändern. Dass diese Eigenschaft zu Kosteneinsparungen im Produktionsprozess führt, ist allein schon durch verkürzte Brennzeiten nachweisbar.

Eine weitere wichtige Eigenschaft der Ligninsulfonate bei dieser Applikation ist die Verminderung von Bruch während des Brennvorgangs; dies wird wiederum durch die guten Dispersionseigenschaften erreicht. Erwähnenswert ist, dass Ligninsulfonate als organische Produkte durch den Brennvorgang völlig eliminiert werden und somit keinen Einfluss auf eine spätere Verarbeitung der feuerfesten Erzeugnisse, zum Beispiel Verglasungen, haben.

FEUERFESTE FORMEN

Unsere Produkte werden seit Jahren in Gießereien zum Herstellen von feuerfesten Formen, unter anderem bei der Schleifmittelherstellung, verwendet. Unsere Ligninsulfonate haben sich bei dieser Applikation besonders bewährt und werden in Mischvorrichtungen beigegeben, wobei sich das Produkt schnell und vollständig in Wasser auflöst.

Es ist möglich, Kernsandmischungen ausschließlich mit Ligninsulfonat herzustellen; selbstverständlich ist eine Beimischung von Bentonit oder Getreideabfällen möglich.

Unsere Ligninsulfonate verleihen dem Kernsand bei reduziertem Wassereinsatz eine optimale Grünfestigkeit. Bei Zugabe von 2–3 % Ligninsulfonat wird die optimale Grünfestigkeit bei Zugabe von nur 1 % Wasser erreicht. Es ist empfehlenswert, trockenen Sand zu benutzen und die notwendige Wassermenge erst während des Mischens hinzuzufügen; dieses erleichtert auch das spätere Trocknen.

Durch die Eigenschaft, beim Erhitzen wasserunlöslich zu werden, eignet sich Ligninsulfonat besonders als Kernbindemittel. Hier wird eine höhere Trockenfestigkeit erzielt und das Problem der Hygroskopizität reduziert. Für Oberflächenbehandlungen wird eine 10%ige Lösung von Ligninsulfonat empfohlen, die entweder allein oder unter Verwendung von Graphit, Schamotte oder ähnlichem Material benutzt wird.

GERBSTOFFE

In der Gerberei werden Ligninsulfonate seit Jahrzehnten verwendet und haben sich dort als kostengünstiges Füllmittel bewährt. Aufgrund der Fähigkeit von Ligninsulfonat, sich an die Haut zu binden, vornehmlich im vegetabilen Gerbprozess, hat unser Produkt eine verstärkte Wirkung auf die Penetration und Fixierung der Gerbstoffe auf die Haut.

Charakteristische Merkmale unserer Ligninsulfonate sind:

  • hoher Gehalt an Ligninsulfonsäure,
  • fast frei von Kalzium,
  • niedriger Aschegehalt.

Das Problem einer eventuellen „Totgerbung“ ganzer Hautpartien wird durch die Dispersionseigenschaften unseres Ligninsulfonats vermindert, und dem Leder wird zusätzlich Fülle und Gewicht verliehen.

GIPSADDITIVE
Einige unserer Ligninsulfonate haben sich als Dispersionsmittel bei der Produktion verschiedenster Gipsprodukte bewährt. Aufgrund der guten Dispersionseigenschaften kann der Wasseranteil, ohne Veränderung der Viskosität, verringert werden.

Daraus resultieren folgende Vorteile:

  • gesteigerte Trockenkapazität durch vermindertes Gesamtvolumen,
  • verkürzte Brennzeiten bzw. niedrigere Brenntemperaturen.

Eine Zugabe von ca. 0,2–0,5 % unserer Ligninsulfonate erlaubt bereits eine erhebliche Reduzierung des Wasseranteils.

GLASWOLLE
Normalerweise wird zum Binden von Glaswolle eine Mischung aus Phenol, Formaldehyd und Harnstoffharzen verwendet, die einen erheblichen Kostenfaktor darstellen. Bis zu 20 % dieser Mischung können durch eine Reihe unserer günstigen Ligninsulfonate ersetzt werden, ohne dabei die Eigenschaften nennenswert zu verändern. Dieses Verfahren eignet sich besonders für Rohmaterialien mit niedriger und mittlerer Dichte.

GUMMIVERSTÄRKUNG
Die Möglichkeit, synthetischen und organischen Gummi mithilfe von Ligninsulfonaten zu verstärken, ist bereits seit Jahrzehnten bekannt und wurde in vielen Laborversuchen nachgewiesen. Der Prozess der Verstärkung, bei dem Ligninsulfonate mit Gummi gefällt werden, ist dem Prozess der Vermischung mit Karbon und ähnlichen Pigmenten gleichwertig.

Der Hauptunterschied ist jedoch die Art der Vermischung:
Unsere Ligninsulfonate werden als Lösung und nicht als Suspension (fein verteilt in der Flüssigkeit) der Latexmischung beigefügt. Der zweite Unterschied ist die Reihenfolge der Vermischung für die Koagulation; sie ist umgekehrt.

Die Kombination positiver Eigenschaften, die durch den Einsatz von Ligninsulfonaten erreicht wird, ist einmalig. Zusätzlich zu erhöhter Dehnbarkeit, die ebenso gut ist wie die bei Karboneinsatz, werden bessere Abriebs- und Reißfestigkeiten erzielt.

Unsere Ligninsulfonate weisen ein geringeres spezifisches Gewicht als herkömmliche Pigmente auf und erlauben daher die Herstellung leichterer Gummiprodukte.

Obwohl der Grundton unserer Produkte dunkelbraun erscheint, ist die Färbewirkung nur als gering zu bewerten. Mit Ausnahme von hellen Pastellfarben und Weiß sind alle gewünschten Farbtöne bei Zugabe von Ligninsulfonaten problemlos zu erzielen.

HOLZSCHUTZMITTEL
Unsere Ligninsulfonate hat sich neben dem Einsatz als Zusatzstoff für Holzschutzfarben einen Namen als Holzschutzmittel gemacht. Es kommt dabei als kostengünstiges Ungeziefer-Bekämpfungsmittel in der Bau- und Forstwirtschaft zum Einsatz, vornehmlich gegen Wurm- und Käferbefall.

INDUSTRIEREINIGER
Unsere Ligninsulfonate sind wichtige Dispersionsmittel für eine Reihe von Industriereinigungsmitteln, die den Prozess des Lösens, Aufnehmens und Wegtragens schmutziger Partikel aktiv unterstützen.

Unsere Produkte finden Anwendung sowohl in alkalischen als auch in sauren Lösungen und sind verträglich mit Natriumhydroxid, Karbonaten, Phosphaten und Silikaten (kieselsaure Salze) sowie mit den meisten ionischen und nicht-ionischen wässrigen Lösungen.

Die wichtigsten Funktionen sind:

  • Verteilung von Schmutzpartikeln,
  • Verlängerung der Reinigungsphase durch eine stabilere Viskosität,
  • Hilfe bei der Reinigung von Metalloberflächen,
  • positive Fließeigenschaften bei metallischen Oberflächen,
  • Verteilung von metallischen Ionen.

KERAMISCHE MASSEN

Für diesen Anwendungsbereich empfehlen wir unsere Ligninsulfonate, da sie über gute Dispersionseigenschaften in Ton- und Porzellanerden verfügen. Bereits geringe Zumischungen von ca. 0,5 % erlauben die Herstellung von keramischen Massen, die, obwohl sie weniger Wasser enthalten, in ihrer Viskosität keinerlei Veränderung zeigen. Dies reduziert nicht nur die Trocknungskosten, sondern führt auch zu einer erhöhten „Grün”-Festigkeit vor dem Trocknen. Durch größere Festigkeit nach dem Trocknen werden Bruch und Abplatzen verringert. Lininsulfonate sind organische Stoffe und lösen sich während des Brennvorganges völlig auf.

KLEBSTOFFE/HARZE

Die Klebrigkeit von Ligninsulfonaten hat schon frühzeitig Veranlassung gegeben, an der Entwicklung von Leimen aus Sulfitablaugen zu arbeiten. Dabei wurde eine reelle Chance gesehen, die gesamte Ablauge in dieser Form verwerten zu können. Die verschiedenen Anwendungstechniken haben sich jedoch wegen hoher Energiekosten und Korrosionseinflüssen nicht realisieren lassen. Eine weitaus größere Bedeutung haben die kostengünstigen Ligninsulfonate beim sogenannten „Strecken” von Phenolformaldehyd- und Harnstofformaldehydharzen in den verschiedensten Industriebereichen. Besonders hervorzuheben sind hierbei die Einsatzmöglichkeiten bei der Herstellung von Span platten. Unsere Lieferpalette umfasst Qualitäten, die einen Einsatz für fast jede Art von Produktion ermöglichen. Die exakten Harzmengen, die durch unser Ligninsulfonat ersetzt werden können, hängen jeweils von den individuellen Produktionsbedingungen ab, wobei durchschnittlich ca. 15-25 % der teuren Harze gegen unsere Ligninsulfonate ausgetauscht werden können.

PASTEN

Unser Produkt hat sich in diesem Einsatzgebiet vor allem in der Linoleumherstellung bewährt. Das Produkt verleiht der Linoleumpaste hervorragende Be- und Verarbeitungseigenschaften. Dabei machen sich die bedeutende Dispergierungs- und Klebeeigenschaft sowie die Zugfestigkeit bemerkbar, die als Produktverbesserung angesehen werden.

PELLETIEREN/BRIKETTIEREN

Aufgrund ihrer sehr guten Bindeeigenschaften finden einige unserer Ligninsulfonate Verwendung in ganz verschiedenen Industriezweigen. Der Einsatzbereich erstreckt sich auf Kohlenstaub, Eisenoxid, Zinkoxid und ähnliche Materialien, aber auch auf Viehkraftfutter sowie Brikettierung und Pelletierung. Verhältnismäßig geringe Dosierungen zeigen bereits beste Resultate, und der niedrige Aschegehalt bei der Verbrennung sowie die Wasserunlöslichkeit bei Erwärmung auf 250 C lassen viele Anwendungsmöglichkeiten zu. Ligninsulfonate werden vielfach zum Brikettieren von Kohlenstaub benutzt und lassen im Vergleich zu Stärke, Teer und Bitumen die Produktion von „rauchlosen” Briketts zu ohne zusätzliche chemische Hilfsmittel. Darüber hinaus zeichnen sich die Endprodukte durch eine höhere Druckfestigkeit, und zwar bis zu 250 kg, aus; im Normalfall ist diese nur bis etwa 60-80 kg. Ein weiteres großes Einsatzgebiet unserer Ligninsulfonate ist der Viehkraftfutterbereich. Durch die guten Bindeeigenschaften werden festere Produkte erreicht, die weniger leicht brechen und damit das Produkt leicht handhaben lassen. Gebräuchlichste Alternative zum Ligninsulfonat ist „Eierpulver”, das gleichermaßen wirkt. Für jede Applikation wird durch unseren Anwendungstechniker das entsprechende Ligninsulfonat und die zu verwendende Menge empfohlen.

PFLANZENSCHUTZ/DÜNGUNG

Fast alle unserer Ligninsulfonate sind verträglich mit den verschiedensten Bioziden, Fungiziden, Trägerstoffen, Netzmitteln und Düngemitteln. Diese Verträglichkeit erlaubt den Einsatz in einer Vielzahl von chemischen Formulierungen. Dabei hat sich der Einsatz bei hoher toxischer Konzentration bestens bewährt. An dieser Stelle werden die guten Dispersionseigenschaften erwähnt, die ein Verkleben und Verklumpen reduzieren. Weder die verschiedensten pH-Werte noch ionische und nicht-ionische Hilfsmittel in Pulvermischungen oder wässrigen Lösungen haben einen Einfluss auf die Eigenschaften unserer Ligninsulfonate. zusammengefasst sind die Applikationen wie folgt:

Als Füllstoff

Ligninsulfonate werden in größeren Mengen als Füllstoff eingesetzt und regulieren die Konzentration der aktiven Stoffe.

Als Netzmittel

Eine gute Netzwirkung ist notwendig, um alle Blatt- und Pflanzenteile befeuchten zu können und um eine homogene Verteilung der aktiven Komponenten zu erreichen. Andererseits darf die Netzwirkung nicht zu groß sein, da sonst durch eine zu dünne Flüssigkeitsschicht eine ungenügende Schutzwirkung entstünde.

Unsere Produkte haben eine moderate Wirkung auf die Oberflächenspannung und wirken als guter Regulator auf die Benetzungsfähigkeit. Als Dispersionsmittel Bei der Lagerung und dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln besteht eine Tendenz der aktiven Bestandteile, die als sehr feine Teilchen in Lösung suspendiert sind, sich als Schlamm am Boden der Lagerbehälter abzulagern; dieses Problem wird durch das gute Dispersionsvermögen unserer Ligninsulfonate unterbunden. Als Haftmittel Einige unserer Ligninsulfonate zeichnen sich durch eine hohe Viskosität und eine gute Haftfähigkeit aus; sie ermöglichen eine längere Haftdauer der aktiven Bestandteile auf Blättern und Pflanzen und bewirken somit eine erheblich längere aktive Wirkungsdauer. Sogar Abschwemmung durch Regenwasser wird reduziert.

PROTEINAUSFÄLLUNG

Durch ihren niedrigen pH-Wert eignen sich unsere Produkte besonders für den Prozess der Proteinausfällung aus dem Abwasser von fleischverarbeitenden Betrieben. Aufgrund der strengeren Umweltauflagen gewinnt dieser Vorgang weiter stark an Bedeutung. Vereinfacht kann gesagt werden, dass die physikalische Reaktion der Ausfällung dadurch entsteht, dass Protein und Ligninsulfonat bei einem pH-Wert von 3 aufgrund ihrer unterschiedlichen Ionenladung verbinden und ausflocken. Unterstützt wird dieser Vorgang durch den relativ sauren Charakter dieser Ligninsulfonate, die die Spaltung der Proteine von den Fetten auslösen. Weiterhin haben unsere Ligninsulfonate einen positiven Effekt auf den Bakterienhaushalt des Abwassers durch fast völlige Beseitigung von Mikroorganismen und Parasiten. Zusammenfassend ist festzustellen, dass das oben beschriebene Verfahren nicht nur wegen der Rückgewinnung und Wiederverwertung der Proteine, sondern auch wegen der drastischen Reduzierung der Abwasserprobleme zu einer Umweltentlastung führt.

RUSS/KARBON

Bei der Produktion und Verarbeitung von Karbon bzw. Ruß haben sich unsere Ligninsulfonate als Dispersionsmittel bewährt. Sie erhöhen die Rollfähigkeit von Karbon. Durch die Erhöhung der Dichte beim Einsatz dieser Produkte wird die Staubentstehung stark reduziert und damit auch die Lagerhaltung erleichtert. Ebenso sind die guten Bindeeigenschaften unserer Produkte für diesen Bereich erwähnenswert; sie sind kostengünstige Bindemittel in der „Rotationstrommel” Pellet Herstellung. Bei diesem Verfahren ergeben sich folgende Vorzüge:

  • Fertige Pellets sind leichter zu handhaben.
  • Der Ausschuss bei der Produktion wird verringert.
  • Die Staubentwicklung wird stark reduziert.

Unsere Produkte zeichnen sich durch eine hohe Hitzebeständigkeit und durch minimale chemische Beeinflussung der Mischung aus. Eines der weltweit gebräuchlichsten Anwendungsbereiche ist die Reifenproduktion.

STRASSEN, FROST, BODEN, STAUB

Die Stabilisierung von Schotter- und Sandstraßen mit unserem Produkt verschafft bei entsprechender mechanischer Verdichtung eine feste Oberfläche, die wenig Abnutzungserscheinungen (Schlaglöcher, Quer- und Spurrillen) aufweist und somit eine Reduzierung der Wartungskosten. Auch Frostaufbrüche werden auf ein Minimum reduziert, da mit Hilfe unserer Ligninsulfonate die Bewegung des Kapillarwassers vermindert und so die langsame innere Zerstörung vermieden wird. So können z. B. auch Frostaufbrüche bei Pipelines oberhalb der Frostgrenze stark reduziert werden. Die Bodenstabilisierung mit Ligninsulfonaten hat sich ebenfalls bewährt. Das Ligninsulfonat bietet Schutz gegen exogene Kräfte (Wind, Wasser) bei Erdwällen, Sanddünen und Abfallhalden. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Landwirtschaft. Um Erosionsschäden zu vermindern und eine bessere Bodenhaftung der Aussaat zu erreichen, werden vielfach Ligninsulfonate eingesetzt; dadurch werden dem Boden zusätzlich wachstumsfördernde Substanzen zugeführt. Letztlich muss der Einsatz von Ligninsulfonaten als Zusatzmittel in Sprühsystemen zur Staubunterdrückung erwähnt werden, in denen sie als Polyelektrolyte agieren. Dieses Anwendungsgebiet gewinnt durch fortwährende Verschärfung der Umweltschutzauflagen mehr und mehr an Bedeutung.

WASSERAUFBEREITUNG

Unsere Natrium-Ligninsulfonate sind Zusatzprodukte für Kesselwasser und dienen zur Härtestabilisierung, Sauerstoffbindung und Schutzschichtbildung. Sie enthalten rein Gemisch kondensierter, hydrolysier barer Tannine. Neben der Fähigkeit, mineralische Verkrustungen an Rohroberflächen und in Kesselsystemen zu verhindern, kommen den Tanninen noch andere, wünschenswerte Eigenschaften zu. Sie bilden auf der Stahloberfläche mit Eisenionen und bereits vorhandenem Eisenoxid Oberflächenverbindungen, die eine, Kesselsteinbildung stark reduzieren. Unter Mitwirkung von Luftsauerstoff bildet sich ein Tannin-Schutzfilm, der aus einem ~ Netzwerk von ebenen Tanninmolekülen mit Eisen-III-Atomen besteht. Unsere Ligninsulfonate ermöglichen somit eine indirekte Korosionsinhibierung auch bei diskontinuierlicher Kesselfahrweise und in Heizungssystemen. Weiterhin werden unsere Typen SLA für Heißwasseranlagen empfohlen, da diese selbst bei Temperaturen von 250 ‘C und bis zu 60 bar die guten Dispersionseigenschaften beibehalten.

WASSERENTSALZUNG

Ligninsulfonate werden zurzeit erfolgreich bei der Entsalzung von Seewasser eingesetzt. Hierbei werden unsere Natrium-Ligninsulfonate mit Natriumtripolyphosphat und einem Antischaummittel vermischt. Diese chemische Mischung verhindert Ablagerungen im Inneren der Verdampfungsanlagen, die durch Kalzium, Magnesium, Eisensalze und organische Materialien entstehen können.

WASSER-KOHLE-GEMISCH

Diese Mischung dient als Ersatz für Heizöl. Dabei werden die gleichen hohen Brennqualitäten erzielt. Unsere Ligninsulfonate wirken als Dispersionsmittel für fein gemahlene Kohle vermischt mit Wasser. An diese Mischung werden höchste Ansprüche an die Fließeigenschaften, ohne dass große Brennverluste entstehen, gestellt. In speziellen Tests wurde weltweit nachgewiesen, dass diese Verwendung unserer Ligninsulfonate in hohem Maße Heizöl zu ersetzen hilft, ganz besonders in Zeiten hoher Rohölpreise.

ZEMENT /BETON

Eine Reihe unserer Ligninsulfonate eignen sich hervorragend zur Reduzierung des Wasseranteils bei der Produktion von Zement im Nassverfahren. Diese Verminderung erhöht die Produktivität, reduziert den Aufwand und spart Kosten beim Trocknungsprozess. Auch im Trockenverfahren ist ein Einsatz sinnvoll, da sie als Bindemittel bei der Granulierung kostenersparend wirken. Beim Herstellen von Beton bewirkt der Einsatz von Ligninsulfonaten ebenfalls eine Reduzierung der benötigten Wassermenge. Mit Hilfe unserer Ligninsulfonate wird trotz der Wasserreduzierung eine gleichbleibende Viskosität erhalten, das Material bleibt also unverändert fließfähig, und Dispersionen können in jeder gewünschten Konzentration hergestellt werden. Unsere Ligninsulfonate besitzen hier folgende Vorteile:

  • erhöhte Dispersion und dadurch

erhöhte Plastifizierung der Betonmasse

  • kontrollierbare Zeitspanne

beim Austrocknen und Härten

  • erhöhte Dichte und Flexibilität
  • Minimierung von Lufteinschlüssen

durch bessere Fließeigenschaften Wir bieten im Übrigen ein Produkt an, welches „Natriumnaphtalen” vollständig ersetzen kann. Damit werden die gleichen Eigenschaften bei erheblich geringeren Kosten erreicht.  

WICHTIGER HINWEIS

Die erwähnten Beispiele für die Verwendung unserer Ligninsulfonate umfassen bei weitem nicht sämtliche Einsatzgebiete. Alle Angaben und Vorschläge über unsere Produkte sind unverbindlich und ohne Gewähr, sie erfolgen jedoch nach bestem Wissen, gegründet auf wissenschaftliche Untersuchungen und industrielle Erfahrung. Falls Sie weitere Informationen benötigen, fordern Sie bitte unser detailliertes Informationsmaterial an. Im konkreten Bedarfsfall sprechen Sie bitte mit unseren Anwendungstechnikern, die zu einer genauen verfahrenstechnischen Beratung zur Verfügung stehen.

Innovative Lösungen

Wir bieten Chemikalien für verschiedenste Anwendungen

Unser Unternehmen ist ein führender Anbieter von Chemikalien mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Branche. Wir spezialisieren uns auf hochwertige Lösungen für Gerb-, Färbe- und Bindemittel, um die besten Ergebnisse für Ihre Anwendungen zu erzielen. Durch unsere innovativen Produkte und umfassenden Dienstleistungen tragen wir zur Optimierung Ihrer Produktionsprozesse bei und sichern Ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem globalen Markt.

25 +

Länder

80 +

Chemikalien

100 +

Jahre

unser arbeitsprozess

Einfache Schritte

Anfrage
01
Anfrage
Sie erklären uns was Sie brauchen
Prüfung
02
Prüfung
Wir prüfen verschiedenste Länder und Unternehmen auf Verfügbarkeit
Import
03
Import
Wir kaufen das entsprechende Produkt für Sie ein
Lieferung
04
Lieferung
Wir kümmern uns darum das alles genau dann bei Ihnen ist wenn Sie es brauchen

Erleben Sie unsere Exportprodukte

Wir bieten beste Lösung für Ihren Erfolg

Durch unsere bewährten Chemikalienlösungen gewährleisten wir, dass unsere Kunden jedes Mal genau das erhalten, was sie benötigen.